© Schnelsen Archiv - Wolfgang Burmester - Suhmweg 13 - 22457 Hamburg

Die Geschichte der Volksschule Frohmestraße von 1749 - 2017

 

Die Schule Frohmestraße
22457 Hamburg-Frohmestraße Nr. 42
www.schule-frohmestrasse.hamburg.de

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1749

 

Wird als Schulgründungsjahr für die Schule Frohmestraße angenommen.

 

 

1753

 

Nach einer Beschwerde von 4 Bauernfamilien aus diesem Jahr, betreffs eines unordentlichen Lebenswandels des Schulmeisters Telting, ist dieser bereits seit 1749 für die Dorfgemeinde Schnelsen tätig.

 

 

1828 -1854

 

Für die Schnelsener- Schulkinder wird stets an Fastnacht-Montag ein Tanzvergnügen veranstaltet.

 

 

1836

 

Errichtung einer neuen Klasse und Umbau der Lehrer-Wohnung.

 

 

1854

 

Das „Tanzvergnügen“ der Schulkinder, ab jetzt „Kindergrün“ genannt, wird in den Sommer verlegt.

 

 

1863

 

Für die einklassige Schule wurde zur Unterstützung des Hauptlehrers ein Gehilfe eingestellt.

Einrichtung einer 2. Klasse.

 

 

1865

 

Ein großer Schulumbau mit 2 getrennten Klassen und eine neue Wohnung für den Lehrer werden errichtet.

 

 

 

 

 Eines der ältesten Schulklassen-Aufnahmen von 1882.
Klassenlehrer Johann Wilhelm Heuser.

 

1882

 

Das diesjährige „Kindergrün“ wird am 29. Juni beim Gastwirt Sottorf veranstaltet.

 

 

Das ehemalige Schulgebäude von Schnelsen wurde am 1. Mai 1886 abgerissen.

 

1886

 

In den Monaten Mai bis Juli 1886 wird das alte Schulhaus total umgebaut.

 

 

1891

 

Wegen zu hoher Schülerzahlen reichen die 2 Klasse nicht mehr aus.

 

 

1892

 

Zwei neue Klassenräume werden Mitte August 1892 eingerichtet, insgesamt sind nun 4 Klassenräume vorhanden, wovon 1 Klassenraum in Reserve gehalten wird.

 

 

1896

 

Einrichtung der 4. Klasse und Einstellung eines 4. Lehrers zum 1. Nov. 1896.

 

 

1900

 

Einrichtung einer 5. Klasse zum 1. Oktober 1900.

 

 

1900

 

Beginn mit einem Schulhaus-Neubau für 2 Klassen am 26. Okt. 1900.

Das Richtfest wird bereits am 17. Nov. gefeiert.

 

 

1901

 

Am 11. April 1901 wird das erste Mal im neuen Schulhaus in der 5. Klasse Unterricht erteilt.

 

1901

 

Am 8. Mai 1901 wird mit den drei ersten Klassen, mit 20 geschmückten Pferdefuhrwerken, eine Besichtigungsfahrt zum zoologischen Garten in Hamburg unternommen.

 

 

 

 Das Schul-Kollegium von 1901
Personen von links:
unbekannt, J. W. Heuser, 2x unbekannt

 

1903

 

Der seit 1868 in Schnelsen tätige Lehrer J. W. Heuser tritt zum 1. Januar seinen verdienten Ruhestand an.

 

 

1903

 

Einrichtung einer 6. Klasse zum 1. April 1903.

 

 

1904

 

Zum 1. Mai 1904 wurde eine Schulverwaltungs-Änderung in Kraft gesetzt.

 

 

1904

 

Wegen Überfüllung der Schulklassen wurde im Nov. 1903 ein Erweiterungsbau der Schule befürwortet und zum 1. Oktober 1904 fertig gestellt.

 

 

1905

 

Einrichtung einer 7. Klasse zum 1. Oktober 1905.

 

 

1906

 

Ein Schulausflug nach Friedrichsruh wird durchgeführt.

 

 

1907

 

Einrichtung einer 8. Klasse zum 4. April 1907.

 

 

 1908

 

Schulausflug nach Brunshausen. Mit Extrawagen der Niendorfer-Straßenbahn wurden die Kinder mit ihren Eltern zu den St. Pauli Landungsbrücken befördert und von dort mit einem 500 Personen fassenden Extradampfer der Stader-Altländer Dampflinie nach Brunshausen gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 Aufnahme vom Schulausflug nach Brunshausen-Stade, vom 8. Juli 1908.

 

1910

 

Einrichtung einer 9. Klasse (6b) zum 1. Mai 1910.

 

 

 

 Eine Schulklasse von 1911. Mädchen und Jungen getrennt, in der Mitte
die Lehrerin Frau Sophie Krüger.

 

 

 

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 Die Bauentwicklung der Schnelsener Schule von 1886 – 1913. Rektor Claus Hellwege.

 

1913

 

Der Hauptlehrer Hellwege wird am 31. Jan. 1913 zum Rektor der Schule ernannt.

 

 

1913

 

Einrichtung einer 10. Klasse zum Beginn des Schuljahres im April 1913.

 

 

1914

 

Einrichtung einer 11. Klasse zum 01. April 1914.

 

 

1914

 

Am 18. Mai wird der Einbau einer Schuluhr, an den hiesigen Uhrmacher Paul Helm für 763 Mark, in Auftrag gegeben. Die Uhr ist mit einem Fernläutewerk ausgestattet, so dass in allen 12 Klassen gleichzeitig Beginn und Schluß der Unterrichtsstunden wie auch der Pausen selbsttätig angezeigt wird.

 

1914

 

Am 1. August des Jahres bricht der 1. Weltkrieg aus.

 

1915

 

Einrichtung einer 12. Klasse zum 01. April 1915.
Die sechsstufige Schule wird in eine siebenstufige Schule umgewandelt.

 

 

1918

 

Am 11. November des Jahres unterschreibt Deutschland einen Waffenstillstand.
157 Personen aus Schnelsen verlieren in diesem Krieg ihr Leben.
Anschließend beginnt die Zeit der Lebensmittelkarten und Lebensmittelzuteilung.

 

 

1919

 

 

Am 28. Juni unterzeichnet Deutschland den Versailler Friedensvertrag mit der Verpflichtung, alle entstandenen Schäden zu ersetzen.

Die letzte Entschädigungs- Rate wurde in Höhe von 69,6 Millionen Euro am 3. Oktober 2010 von Deutschland entrichtet.

 

 

 

 Eine Jungen-Klasse von 1919. Ein Viertel der Schüler ist ohne Schuhe in der Schule.
Rechts der Klassenlehrer Wilhelm Voß aus Schnelsen.

 

1920

 

Zwei neue Klassen werden zum 9. Juni eingerichtet. Die Schule Frohmestraße erhält die Erlaubnis, die 5 Minuten entfernte Markthalle von Schnelsen (gelegen an der Oldesloer Str., hinter dem heutigen Feuerwehrhaus) als Turnhalle zu benutzen.

 

 

1922

 

Das jährliche Kinderfest genannt „Kindergrün“ wird im Schnelsener Hof am 7. Juli ausgestattet, mit einem Tag zuvor ausgeführten Wettspielen auf dem Sportplatz.

 

 

1923

 

Die beängstigende Geldentwertung von 1922 setzt sich 1923 fort. Man rechnet mit gewaltigen Zahlen. Geldscheine im Werte von Fünfzigtausend, Fünfhunderttausend, Fünfzigmillionen, Fünfhundertmillionen, Fünfmilliarden, Fünfzigmilliarden, Fünfhundertmilliarden, Eine Billion Mark, Hundert Billionen Mark wurden gedruckt und waren im Umlauf als Zahlungsmittel. Die Inflation fand ihren Höhepunkt im Oktober 1923, anschließend wurde auf Goldmark umgestellt.

 

 

1923

 

Am 1. April wird die hiesige Schule achtstufig.

 

1925

 

 

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 Rektor Claus Hellwege erhält vom Preußischen Minister für Volkswohlfahrt für seine selbstlose und erfolgreiche Jugendarbeit, am 1. August, eine Auszeichnung in Form einer Medaille ausgehändigt. 

 

1927

 

 

Die Ortsteile Niendorf, Lokstedt und Schnelsen schließen am 8. Juli zu einer Großgemeinde Lokstedt zusammen. Für die Verwaltung aller Volksschulen in diesem Bereich wird ein neuer provisorischer Schulvorstand gebildet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Eine Schulklasse von ca. 1928/29 ist für die Zeit der Aufnahme
einen Augenblick auf den Holzbänken enger zusammengerückt.

 

 

 

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 Mein „erster Schulgang“ bzw. mein erster Schultag 1928 und 1933.

 

 

1932

 

Zum 31. März scheidet der Rektor Claus Hellwege aus dem Schuldienst und geht in seinen verdienten Ruhestand. Als sein Nachfolger wird Jens Hjort ernannt.

 

 

1934

 

Ein Schul-Ergänzungsbau durch Verbindung der zwei vorhandenen Schulhäuser wird zum 16. Dezember fertig gestellt. Die Schule besitzt nun 16 Klassenräume und konnte diese nach den Herbstferien nutzen.

 

 

 

 Die Schule mit dem Ergänzungsbau von 1934

 

 

1937

 

Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz vom 1. April, kommt der Anschluss an die Hansestadt Hamburg.

 

 1937

 

Der Turnunterricht der Schule wird behelfsmäßig ab 1. Okt. 1937 in der ehemaligen "Ausspann- Scheune" von Hinrich Wähling durchgeführt, welche seit 1928 vom Turnverein Schnelsen für die Sport-Nutzung hergerichtete wurde.

 

1938

 

Umstellung der Klassenbezeichnung: 1. Schuljahr wird jetzt als 1. Klasse bezeichnet, vorher, damals 1903 wurde das 1. Schuljahr als Klasse 6 bezeichnet.


 

1939

 

Ausbruch des 2. Weltkrieges am 1. Sept. 1939.

 

1940

 

Die Schule bleibt geschlossen:
vom 22. Januar bis zum 28. Februar und
vom 28. August bis zum 27. September 1940

Als Begründung wird ein Kälteeinbruch u. die Flieger- Angriffsgefahr genannt. Im Keller der Schule wurden 2 Luftschutzräume eingerichtet.

 

1944

 

Bereits im Dezember wird der Schulunterricht betreffs Kriegsfortganges ausgesetzt.

 

1944

 

Einquartierung einer SS- Abteilung in die Schule Frohmestraße.

 

1945

 

Am 3. Mai kapituliert die Hansestadt Hamburg. Die Militär-Regierung übernimmt die Macht.

 

1945

 

25. August, der Schulbetrieb wird erstmalig nach dem Krieg wieder aufgenommen.
Die Schulleitung übernimmt kommissarisch der Lehrer Emil Schaffroth.
Als Lehrer sind bestätigt: bei den Herren, Emil Schaffroth, Hermann Albrecht, Asmus Kruse, Alfred Wriedt, bei den Damen, Elisabeth Schlickau, Gertrud Stemmer, Margarethe Schmidt, Lissy Schultze, Kunigunde Lackmann, Sigrid Tiedemann und Antonie Bölk.

 

1945

 

27. September, Einführung einer Schul-Mittagspeisung für 60 Kinder, welche sich ein Vierteljahr später bereits auf 95 Kinder der Schule ausdehnte. Im Frühjahr kam eine Frühstücksspeisung hinzu und die Versorgung erfasste bereits 250 Kinder von Schnelsen.

 

 

1945

 

01. Oktober, Lehrer Schaffroth wird pensioniert und kommissarisch über nimmt Lehrer Hermann Albrecht die Schulleitung. 

 

1946

 

01. Februar, Dr. Carl Schietzel wird als Schulleiter eingesetzt..

 

1946

 

24. April, die Schülerzahl ist auf insgesamt 1225 Jungs und Mädchen angestiegen. Da nur 20 Klassenräume vorhanden sind, wird ab sofort in 2 Schichten zu je 15 Klassen unterrichtet. Dieses geschieht im Wochenwechsel vormittags und nachmittags.

 

 

1946

 

Die Schulbehörde richtet Versuchsweise ein 9. Schuljahr ein.

 

1946

 

15. Juni, erhielten alle 1200 Kinder d. Schule einen ½ Liter warme Suppe als Mittagspeisung.

 

 

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Seitlich der Schulbänke hängen die kleinen Töpfe Essenkarte der Schule für die Schulspeisung. Aufnahme 1948.

 

 

1946

 

Nachkriegszustände. In einer statistischen Erhebung der Schule, wurde unter anderem ermittelt, dass bei 939 Familien mit Schülern, ca. 33 Prozent (305 Familien) die Kinder nicht in einem eigenen Bett schlafen!

 

 

1946

 

29. August, es findet im Festraum der Schule eine Gründungsversammlung für den Schnelsener Schulverein e.V. statt.

 

 

1946

 

3 Wochen vor Weihnachten und vom 10. Februar bis Ende März 1947 musste die Schule wegen Kohlenmangel geschlossen bleiben, die Kinder erhielten aber Hausarbeiten.

 

 

1946

 



Eine blühende Knorpelkirsche symbolisierte die Hoffnung auf eine bessere Zukunft 1946. Dieser "Lebensbaum" wird daraufhin zum Symbol der Schule.

 

1947

 

01. Januar, Frau Gertrud Stemmer wird zur neuen Schulleiterin ernannt.

 

1947

 

April, die zwei Schichtenunterrichtungen werden wegen der hohen Schülerzahl fortgesetzt.

 

1947

 

Nach den Sommerferien beginnen die Vorplanungen und Ausführungsarbeiten für die heute noch vorhandenen Wandgemälde im Treppenhaus und auf den Fluren. Der Direktor der Meisterschule für das Malerhandwerk, Fritz Beyle und die Meisterschüler Hans Peiner, Andreas Nowak, Gerhard Fensch und Rudi Kahl erstellten hier geschichtsträchtige Kunstgemälde von besonderem Wert. Diese Wandmalereien werden mit in den Unterricht mit einbezogen und stellen gleichzeitig einen einmaligen Schmuck für die Schule Frohmestraße dar. Die Arbeiten erstreckten sich über den Zeitraum eines Jahres. Als Bildmotive sind entstanden: Die Stadt, das Dorf, der Fischfang, der Walfang, das Torfstechen, der Ackerbau und die Jagd.

Eine erste Restaurierung der Wandbilder erfolgte bereits 1951. Nach 25 Jahren, 1976 wurde die zweite Restaurierung durch Hans Peiner und 1992 die dritte Restaurierung durch Leon Schmid und Sohn Rudi Schmid durchgeführt. Die vierte Restaurierung folgt nun im Jahr 2015.

 

 

 

 

„Die Stadt“, Wandmalerei von 1947 im Treppenhaus der Schule.

 

1947

 

September, Schließung aller Hamburger Schulen für 14 Tage, wegen Ansteckungsgefahr von Kinderlähmung.

 

1948

 

April, die zwei Schichtenunterrichtungen werden wegen der hohen Schülerzahl fortgesetzt.

 

1948

 

Die Währungsreform, am 20. Juni wird die DM Deutsche Mark eingeführt, jeder Bürger bekommt ein Hand- oder Kopfgeld von 40.- DM. Die Läden füllten sich mit Waren und die Lebensmittelkarten wurden überflüssig. Dafür verloren die Bürger, durch die Abwertung des Geldes, ein Teil ihres eventuell noch vorhandenen Geldvermögens.

 

 

1949

 

April, die zwei Schichtenunterrichtungen werden wegen der hohen Schülerzahl fortgesetzt, es muss sogar für 3 Klassen eine dritte Schicht eingerichtet werde.

 

1949

 

 

09. Juli, nach zehnjähriger Unterbrechung findet nach dem 2. Weltkrieg das erste Mal wieder ein „Kindergrün“ in Schnelsen statt. Zunächst werden Wettspiele ausgetragen. Für die kleinsten Kinder Kringelbeißen und Eierlaufen, und für die etwas größeren Kinder Rollerrennen, Stelzenlaufen, Pferdchenrennen, Ballzielwürfe verschiedenster Art, Ringwerfen und Vogelpicken. Für die Ausscheidungskämpfe um die Königswürde der 8. Klassen, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad, die Jungs müssen ein Fahrrad-Slalomkurs mit Kegel umwerfen absolvieren und die Mädchen ermittelten die Königin durch ein Vogelpicken. Im Anschluss werden der König und seine Königin gekrönt. Etwa 2 Stunden später wird ein Festumzug durch Schnelsen führen, woran im Anschluss ein buntes Programm auf dem Schulhof den Abschluss bildet.
Die Streckenführung des Festumzuges ist leider unbekannt.

 

1950

 

01. April, Übernahme des neuen Schullandheimes in Bimöhlen.

 

1950

 

Einführung der sechsjährigen Grundschule. Das 9. Schuljahr wird ab jetzt festgeschrieben.

 

 

 

   

Eine Schulklasse von 1950. Lehrerin Robertine von Hacht, geb. Meyer.

 

1950

 

01. Juni, ohne besondere Feier wird das Schullandheim Bimöhlen eröffnet.

 

1950

 

24. Juni, Durchführung des "Kindergrün-Festes".
Streckenführung des Festumzuges:
Schule-Frohmestraße-Am Dorfteich-Oldesloer Str.-Kriegerdankweg-Wählingsallee-Frohmestraße-Schule.
Einen Tag zuvor fanden nachmittags die Wettspiele der Kinder statt.

 

1950

 

Der im Dezember 1949 begonnene Neubau-Anbau an die Schule wird nach den Sommerferien bezogen.

 

1950

 

02. September, die offizielle Einweihungsfeier vom Schullandheim Bimöhlen wird im geschmückten Umfeld gefeiert.

 

1951

 

Der „Zeigestock“, eine Schulzeitung, wird ins Leben gerufen und erscheint alle 2-3 Monate (nach der Teilung der Schule mit Neubeginn der Schule Anna-Susanna-Stieg wurde der Druck dieser Zeitung leider nicht fortgesetzt).

 

 

1951

 

23. Juni, das Schnelsener "Kindergrün" wird mit viel Freude gefeiert.
Streckenführung des Festumzuges:
Schule-Frohmestraße-Am Dorfteich-Oldesloer Str.-Kriegerdankweg-Wählingsallee-Wählingsweg-Heidlohstraße-Frohmestraße-Schule.

 

1952

 

05. Juli, ein Jahr ist vergangen und das traditionelle "Kindergrün" mit Festumzug in Schnelsen wird gefeiert.
Streckenführung des Festumzuges:

Schule-Frohmestraße-Burgwedel-Fuchsversteck-Voßkamp-Oldesloer Str.-Kriegerdankweg-Wählingsallee-Frohmestraße-Schule.

 

1952

 

Im August bleiben alle Hamburger Schulen ca. 8 Tage geschlossen wegen Kinderlähmungs-Gefahr.

 

 

1953

 

 

Das 200jährige Schuljubiläum wird vom 21. bis zum 27. März gefeiert.

Eine 57seitige Festschrift erscheint zu diesem Anlass.

 

1953

 

Ein Schulneubau für Schnelsen wird geplant. Die ersten Grundstücksverhandlungen am Anna-Susanna-Stieg werden geführt. Am 30. Juni wird bereits für diese neue Schule der Schulleiter Dr. Delfs gewählt und von der Schulbehörde bestätigt.

 

 

1953

 

11. Juli, Schnelsen feiert das Schnelsener "Kindergrün".
Streckenführung des Festumzuges:
Schule-Frohmestraße-Glißmannweg-Oldesloer Str.-Kriegerdankweg-Wählingsallee-Frohmestraße-Schule.

 

1953

 

Der neue "Lehrkörper" der Schule Anna-Susanna-Stieg wird nach den Sommerferien zusammengestellt.

Es gehören folgende Lehrer zum "Lehrkörper":
Bei den Herren, Kayser, Kosmehl, Kien, Schnellbacher, Werner und Wagner,
bei den Damen, Röhr, Zucker, Dey, Jüngst, Benedix und Ebmeyer.

Die neue Schule besteht aus 13 Klassen und verbleibt bis zur Fertigstellung des Gebäudes am Anna-Susanna-Stieg in der Schule Frohmestraße. Die nach der Teilung 25 Klassen betreut.

 

 

1954

 

10. Juli, das 100jährige "Kindergrün" wird vom Wetter nicht begünstigt. Dauerregen vertreibt die Teilnehmer und Gäste vom Festplatz. Es soll das erste verregnete Kindergrün gewesen sein.
Streckenführung des Festumzuges:
Schule-Frohmestraße-Burgwedel-Fuchsversteck-Voßkamp-Oldesloer Str.-Glißmannweg-Frohmestraße-Schule.

 

 

1954

 

Oktober, mit einer Genehmigung der Schulbehörde, wird an zwei besonders gefährlichen Übergängen an der Holsteiner Chaussee ein Schülerlotsendienst eingerichtet.
(Das Schnelsen-Archiv sucht eine Aufnahme von einem Schülerlotsen-Einsatz in Schnelsen, wer kann helfen?)

 

1955

 

23. Mai, der Grundstein für die neue Schule Anna-Susanna-Stieg wird gelegt.

 

1955

 

02. Juli, wie jedes Jahr wird das "Kindergrün" in Schnelsen veranstaltet.
Streckenführung des Festumzuges: Unbekannt !

 

1955

 

Im Herbst beginnen die Bauarbeiten für die Turnhalle der Schule Frohmestraße.

 

 

1956

 

20. April, Einweihung der Schule Anna-Susanna-Stieg.

 

1956

 

April, 17 Klassen der Schule Anna-Susanna-Stieg ziehen von der Schule Frohmestraße in ihre neu erbaute Schule am Anna-Susanna-Stieg.

 

1956

 

24. April, Einschulung der Schulanfänger am Anna-Susanna-Stieg.

 

1956

 

April, für die Klassen 1-5 besteht der Schichtunterricht in der Schule Frohmestraße weiter.

 

1956

 

30. Juni, das traditionelle "Kindergrünfest" wird von den Schulen Frohmestraße und der Schule Anna-Susanna-Stieg mit einem gemeinsamen Straßenumzug durch Schnelsen und mit Wettkampfspielen auf dem Sportplatz am Riekbornweg und an der Schule Frohmestraße gefeiert.
Streckenführung des Festumzuges:

Schule-Frohmestraße-Burgwedel-Fuchsversteck-Voßkamp-Oldesloer Str.-Glißmannweg-Frohmestraße-Schule.
Schul-Treffen am Fuchsversteck. Gemeinsamer Weg der Schule Frohmestraße und der Schule Anna-Susanna-Stieg. Hier Jahrgangsweises Einschwenken wie bei einer Polonaise. Die überzähligen Klassen der Schule Frohmestraße gehen am Schluß.

 

1956

 

13. Oktober, Einweihung der neuen Turnhalle auf dem Schulgelände Frohmestraße.

 

1956

 

im Schullandheim Bimöhlen wird ein Anbau für Waschräume und Toiletten erstellt.

 

1956

 

November, der Dachstuhl des Schullandheimes ist mit Hausbock (Holzwurm) befallen und muss dringend erneuert werden.

 

1957

 

01. April, 23 Klassen sind in der hiesigen Schule vorhanden.

 

1957

 

29. Juni, das "Kindergrün" wird bei großer Hitze durchgeführt.

 

1957

 

In den Sommerferien wird die Schule für insgesamt 70.000,- DM Grundsaniert.

 

1957

 

Im November werden 35.000 DM, für die Erneuerung und den Ausbau des Dachstuhles, in Bimöhlen vom Zahlenlotto bewilligt. Der Umbau beginnt aber erst Anfang1958.

 

 

1958

 

26. April, das Richtfest wird bei strömenden Regen in Bimöhlen gefeiert.

28. Juni, die Einweihungsfeier für den Umbau und Errichtung des 2. Stocks mit dem neuen Dachboden dagegen konnten bei herrlichstem Sonnenwetter stattfinden.

 

 

1958

 

05. Juli, auch in diesem Jahr gestalten beide Schulen das "Kindergrün" mit einem Festumzug durch die Straßen von Schnelsen.

 

1959

 

Anfang des Schuljahres ist ein Rückgang der Klassen auf 20 zu verzeichnen.

 

 

1959

 

04. Juli, das diesjährige "Kindergrün" mit dem Umzug durch Schnelsen, stand unter dem Thema „Fremde Völker“. Das Wetter ist an diesem Tage wunderschön. Die Steuerbehörde hatte zum ersten Mal offiziell Kenntnis vom Kindergrün und von der Tombola bekommen. Eine hohe Besteuerung des Festes konnte mit Hilfe des Schulvereins der zum Träger des Kindergrün ernannt wurde, abgewendet werden.

 

 

1960

 

20. Januar, Baubeginn des Vierklassentraktes.

 

1960

 

20. August, das diesjährige "Kindergrün" mit Festumzug wird in Schnelsen gefeiert.

 

1961

 

02. Juli, das "Kindergrün" findet das erste Mal ohne den Festumzug durch Schnelsen statt.

Betreffs des zunehmenden Straßenverkehrs in Schnelsen kann dieser traditionelle Umzug in Zukunft nicht mehr durchgeführt werden.

 

 

1962

 

01. Januar, Rudolf Schlüter wird als Schulleiter eingesetzt.

 
1962


1962 konnte der Vierer-Klassentrakt der Schule, gelegen am heutigen Wochenmarktgelände, bezogen werden.

 

1962

 

Das "Kindergrün" der Schulen Frohmestraße und Anna-Susanna-Stieg wird 1962, 1963 und 1965 zum letzten Mal in Bimöhlen bei Bad Bramstedt durchgeführt. 1964 war dieses Fest ausgefallen und wird seit 1966 in einer neuen Form wieder an den beiden Schulen im Ort gefeiert.

 

 

 

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 Hamburger Rechenbücher von 1956, 1960 und 1963. 

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 Hamburger Lese-Fibeln von 1950 und 1951.

 

1970

 

01. April, die Realschule- Frohmestraße wird aufgelöst und zum Anna-Susanna-Stieg verlegt. Die Schule wird zu einer 20-klassigen Grundschule ausgebaut.

 

1970

 

01. April, die 5 Tage Woche wird an der Schule Frohmestraße eingerichtet.

 

 

1970

 

Umstellung des Schuljahresbeginn von Ostern auf den Spätsommer.

 

 

1970

 

20. April, das Sprachlabor der Schule ist fertiggestellt. Es ist mit 30 Plätzen für Hören-Sprechen-Aufnehmen ausgestattet.

 

 

1972

 

18. Februar, Grundsteinlegung für die Schule Röthmoorweg in Schnelsen.

 

1972

 

01. August, Horst Grigat wird Schulleiter an der Schule Frohmestraße.

 

1973

 

20. August, der Schulbetrieb in der neuen Schule Röthmoorweg wird aufgenommen.

 

1974

 

25. Februar, das Schulfest wird auf den Rosenmontag verlegt und als Faschingsfest gefeiert.

 

1975

 

07. September, das 25-jährige Jubiläum in Bimöhlen wird als Tag der offenen Tür gefeiert.

 

1983

 

01. Februar, Horst Lüthge übernimmt die Schulleitung und wird diese erst nach 27 Jahren, auf Grund seiner Pensionierung, an seine Nachfolgerin übergeben.

 

1991

 

01. Juli, das bis ins Jahr 1989, von den Schnelsener Schulen, genutzte Schullandheim Bimöhlen wird zu diesem Datum verkauft.

 

1993

 

09. Dezember, 5 Schulkinder der Schule Frohmestraße nehmen an der Michael-Schanze-Show im CCH teil und gewinnen den Wettbewerb.

 

1999

 


Ein neuer "Lebensbaum" als Schulsymbol.

14.-18. Juni, das 250jährige Bestehen der Schule Frohmestraße wird mit einem großen Schulfest-Programm veranstaltet.


 

2008

 


10. Oktober, zum Gedenken an Elisabeth Korpatsch (ermordet 1943 in Auschwitz) wird auf dem Fußweg der Frohmestraße, direkt vor der Schule Frohmestraße, ein Stolperstein gelegt und eingeweiht.

 

 

2010

 

02. Juli, Schulleiter Horst Lüthge verlässt nach 41 Jahren Schulzugehörigkeit (davon 27 Jahre als Schulleiter) die Schule Frohmestraße. Die "seine" Schulkinder haben diesen liebenswürdigen Pädagogen in ihr Herz geschlossen.

 

2010

 

01. August, Susanne Teube wird Schulleiterin an der Schule.

 

2013

 

18. November, die Schule feiert das Richtfest der neuen Mensa. (Baubeginn war im September 2013 mit der Herrichtung der Fundamentplatte).

 

2014

 

27. Juni, nach dem die offizielle Eröffnung der Mensa eine Woche früher stattgefunden hat, wird in der neuen Mensa die ersten Essenausgabe vollzogen.

 

 

2014

 

01. August, Alexander Reich wird als Schulleiter an der Schule eingesetzt.

 

2015

 

16. Juli - 11. August, eine erneute Restaurierung der außergewöhnlichen Wandbilder der Schule wurde in dieser Zeit von den Diplom-Restauratorinnen Frau A. Fischer-Menshausen und Frau C. Maier erfolgreich ausgeführt.



Das Wandbild "Dorf" im Treppenhaus der Schule, nach der Restaurierung 2015.

 

2016

 

18. November, als Abschlußarbeit zum Projekt "Wandmalereien der Schule Frohmestraße", hat die Archivgruppe der Schule eine umfangreiche Bilddokumentation in Buchform veröffentlicht.



Gezeigt werden auf insgesamt 132 Buchseiten 116 Aufnahmen der historischen Wandmalereien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Quellen-Verzeichnis:
Schularchiv der Schule Frohmestraße

Hamburgisches Lehrer-Verzeichnis
Schnelsen-Archiv