© Schnelsen Archiv - Wolfgang Burmester - Suhmweg 13 - 22457 Hamburg

Die Geschichte der Schnelsener Feuerwehr von 1882 - 2016

vom Rettungskorps und einer Brandwehr zur

Freiwillige Feuerwehr Schnelsen
gegründet 1903

22457 Hamburg-Oldesloer Nr. 34
www.ff-schnelsen.de

F 1933 Schnelsen
Feuerhaus: 32 - Feuerwehr-Revier: 32 - Ortsteil-Nr. 319

. .

1. Haus: Frohmestraße Ecke Wählingsallee 2. Haus: Oldesloer Straße Kreuzung Schleswiger Damm

3. Feuerwehr-Haus: Oldesloer Straße Nr. 34

OldeslOlOlOl

 

1882

 

24. April, durch die Initiative des Schnelsener Bauernvogt Hinrich Jacob Bornkast, wird ein 12 Mann starkes Rettungskorps zur Brandbekämpfung in der Gemeinde gegründet.

 

 

1882

 

14. Juni, der Vogt Bornkast wird von den Gemeindevertretern beauftragt, sich für eine "Sprütze" für Schnelsen, bei der Königlichen Kirchspielvogtei einzusetzen.

 

 

1882

 

27. Juni, der Gemeindevorsteher Bornkast teilt mit, dass das Landesvorsteher-Kollegium auf Antrag des Königlichen Kirchspielvogtes für Schnelsen eine "Spritze" bewilligt habe.

 

 

1882

 

04. August, die Gemeinde Schnelsen erhält eine vierrädrige Handdruckspritze, mit 150 Meter Druckschläuchen und einem 6 Meter langen Saugschlauch mit Normal-Kupplung, von der Firma H. C. Nagel u. Söhne aus Schleswig, diese soll ca. 900 Mark kosten. Es wird nun rasch ein Spritzenhaus bei der Friedenseiche (Frohmestraße Ecke Wählingsallee) gebaut.
Bereits Anfang September kann dort die neue Feuerspritze untergestellt werden. Vermerkt wird, das im neuen Spritzenhaus auch ein "Gefängnislokal" eingerichtet wurde.

 

 

1889

 

23. Oktober, eine Stofflieferung für die neuen Uniformen, der neu gegründeten Feuerwehr-Schnelsen, wird zur Verarbeitung nach Pinneberg geliefert.

 

 

1889

 

02. November, eine Freiwillige Feuerwehr hat sich in Schnelsen gebildet, zum Hauptmann ist der Hofbesitzer Maack und zum Stellvertreter Trechter gewählt. 

 

1893

 

30. März, die 4 Vorstände der Wehren von Lokstedt, Eidelstedt, Niendorf und Schnelsen besichtigen in allen 4 Ortschaften die Wasserstationen.

 

 

1894

 

Durch eine kurzfristige Auflösung der Schnelsener Wehr kann in diesem Jahr das angesetzte Localverbandsfest der Wehren Lokstedt, Eidelstedt, Niendorf u. Schnelsen nicht in Schnelsen stattfinden.

 

 

1895

 

08. Januar, nach der Brandwehrordnung, wird die Schnelsener Wehr in Zukunft auf eine Entfernung von 7 1/2 Kilometer ausrücken.

 

 

1903

 

18. Februar, der Feuerlösch-Inspektor Wernich aus Kiel inspiziert die Brandwehr in Schnelsen und spricht ihr seine Anerkennung und Lob für die ausgeführten Übungen aus.

 

 

 1903

 

Keine Einigung mit der Schnelsener Gemeindevertretung zur Anschaffung neuer Uniformen, die Freiwillige Feuerwehr löst sich daraufhin auf.

 

1903

 

09. August, die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen wird neu gegründet. "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr"

 

 

1904

 

18. Juni, der Feuerlösch-Inspektor Wernich aus Kiel inspiziert erneut die Freiwillige Feuerwehr von Schnelsen. In ihren neuen kleidsamen Uniformen macht die Wehr einen vorzüglichen Eindruck. Ein "blinder" Feuerangriff und die vorgeführten Geräteübungen konnten als gelungen bezeichnet werden, so dass eine nachgesuchte Beihilfe von 300 Mark aus Kreis- und Provinzialmittel der Wehr wohl bewilligt werden.

 

 

1904

 

16. Oktober, für den Spritzenführer Paul Höhne, dessen Rücktritt allgemein bedauert wird, wurde Hermann Baade gewählt.

 

 

1906

 

26. April, die Gemeindevertretung Schnelsen bewilligt der Freiwilligen Feuerwehr einen Mannschaftswagen nebst Leiter.

 

 

1906

 

Gruppenaufnahme vor dem 1. Feuerwehrhaus an der Ecke Frohmestraße-Wählingsallee,
(damals benannt als Hamburger Straße- Ecke Schulstraße)

Personen in der vorderen Reihe von links: Wilhelm David, Johann Stubbig, Hermann Baade, 4-9 unbekannt, Heinrich Lessau.
Personen in der hinteren Reihe von links: Heinrich Neumann, Wilhelm Brath, Karl Wägner, Heinrich Peter, unbekannt, Christian Meyer, Joachim Kistenmacher, R. Wrage, Hermann Hinsch.

 

 

1907

 

14. Sept., die Gemeinde Schnelsen stellt der Freiwilligen Feuerwehr eine neue "Abprotzspritze" zur Verfügung, dadurch ist das alte Spritzenhaus zu klein geworden.

 

 

1908

 

15. Mai, das alte Spritzenhaus wurde abgerissen und unter Verwendung der alten Steine, an dem neuen Standort an der Oldesloer Str. - Ecke Teichstraße, das neue und größere Spritzenhaus errichtet und die Bauabnahme erfolgte an diesem Tage.

 

 

1909

 

06. Aug., an Stelle des Maurers Christian Meyer ist der Kaufmann Heinrich Friedrich Magnus zum Brandmeister von Schnelsen ernannt worden.

 

 

1911

 

10. Jan., Antrag der Feuerwehr auf Beschaffung von 4 Schlauchlängen mit Storz`scher Kupplung und 4 Leitern für "weiche" und 4 Leitern für "harte" Bedachungen.

 

 

1912

 

08. Febr., eine Kommission wird gebildet, zur Schaffung von Wasserstellen für die Feuerwehr.

Ein alter Hydrant der Firma Bopp & Reuther in Mannheim, dieses Modell ist heute noch mit neuer Technik von der Firma "VAG" lieferbar.

Dieser Hydrant wurde ca. 1906 auf dem Schulhofgelände in der Frohmestraße aufgestellt, er ist heute ohne Funktion.

 

 

1912

 

24. Dez., die Gemeindevertretung beschließt die Errichtung einer neuen Wasserstelle an der Ecke Jungfernstieg und der Mühlenstraße (Burgwedel - Peter-Timm-Straße).

 

 

1913

 

10. Aug., die Freiwillige Feuerwehr feiert, unter reger Beteiligung von nah und fern, ihr 10jähriges Bestehen.

 

 

1913

 

19. Dez., Erprobung der Schallstärke der neuen und ersten Feuersirene an der "Dampfmühle" von Wilhelm Timm in Schnelsen.

 

 

1922

 

18. Juni, der 30. Kreisfeuerwehrverbandstag des Kreises Pinneberg findet in Schnelsen statt. Alle Einwohner von Schnelsen werden zur Ausschmückung des Ortes tatkräftig aufgefordert.

 

 

1923

 

08. Febr., "Boxer-Aufstand" in der Gefängniszelle des Spritzenhauses.

 

 

1923

 

30. Nov., Ausbruch-Versuch aus der Gefängniszelle im Spritzenhaus.

 

 

1925

 

17. Mai, die FF Schnelsen nimmt an der Einweihung des Kriegerdenkmal in Schnelsen teil.

 

 

1925

 

22. Juli, Großfeuer in Schnelsen. Der ehemalige Hof Nr. 1 von Sottorf brennt nieder.
Im Gebäude brannte die Pulverisierungsanlage und die Zwiebelmehlfabrik von Hinrichsen.

Am Donnerstag, den 23. Juli 1925 wird von diesem Feuer, das erste Pressefoto von Schnelsen im Hamburger Fremdenblatt auf der "Kupfertiefdruck-Beilage" verbreitet.

Das erste Pressefoto von Schnelsen, aufgenommen von Herrn Reich.

 

 

1926

 

an Stelle des bisherigen Hauptmannes der FF Schnelsen, Max Opitz, wird der Schmied Carl Peter gewählt und gleichzeitig zum Brandmeister bestellt.

 

 

1926

 

31. Okt., ein neuer Brunnen für die Wehr wird Ecke Jacobstraße u. Jungfernstieg (Ecke Graf-Otto-Weg u. Schleswiger Damm) in Betrieb genommen. Die Förderleistung des Brunnen liegt bei 1000 Liter pro Minute.

 

 

1928

 

Gruppenaufnahme vor dem 2. Feuerwehrhaus an der Oldesloer Straße Ecke Teichstraße.

Personen in der 1.Reihe sitzend von links: Karl Baade, Gustav Kuhlmann, Karl Peter, Hermann Baade, Wilhelm Braht, Edmund Schumacher.
Personen in der 2.Reihe stehend von links: Anton Schlichting, W. Vogt, B. Michelsen, W. Thiemann, T. Pohle, Arnold Streblow, Heinrich Neumann, W. Staats, H. Maack, Georg Hesse, Johann Stubbig, Johann Struck.
Personen in der 3.Reihe stehend von links: Joachim Kistenmacher, Gustav Glissmann, W. Heitmann, J. Storjohann, W. Feddern, John Möller, August Horst.

 

 

1929

 

Feuerwehr-Stempel von 1929

 

 

1933

 

Februar, die Freiwillige Feuerwehr hat aus eigenen Mitteln einen gebrauchten Daimler-Benz Kraftwagen mit 40 PS erworben, der zunächst als Mannschaftswagen umgebaut und eingesetzt werden soll.

 

 

1933

 

22. Juni, die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen weihte ihren kürzlich erworbenen und nach erfolgtem Umbau den einsatzfähigen Mannschafts- und Gerätewagen mit einer Probefahrt durch den Ort ein. Der Motor arbeitet vorzüglich und das Signalhorn ist auf sehr weite Entfernung zu hören.

 

 

1934

 

02. Februar, die drei Freiwilligen Feuerwehren der drei Ortsteile Groß-Lokstedt werden zu einer Freiwilligen Feuerwehr zusammengefaßt und unterteilen sich in Zug 1 für Lokstedt, Zug 2 für Niendorf und Zug 3 für Schnelsen.

 

 

1937

 

Mai, die Freiwillige Feuerwehr Lokstedt (Zug 1 in Lokstedt, Zug 2 in Niendorf und Zug 3 in Schnelsen) ist dem Kreisfeuerwehrverband Altona angegliedert worden.

 

 

1938

 

Oktober, die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen hat eine neue Motorspritze erhalten, die 800 Liter in der Minute schafft.

 

 

1939

 

Januar, die Hamburger Feuerwehr hat der Freiwilligen Feuerwehr Schnelsen einen Luftschutz-Kraftwagen, der Platz für 12 Mann hat, überstellt.

 

 

1943

 

24./25. Juli, durch einen Luftminentreffer wird das Schnelsener Spritzenhaus und ein gegenüberliegendes Wohnhaus vollkommen zerstört. Alle Löschfahrzeuge und Geräte werden in dieser Nacht zerstört. Weitere große Schäden in der Ortschaft Schnelsen sind zu beklagen.

 

 

1944

 

06. August, ein abgeschossenes Flugzeug wird mit Unterstützung der Lokstedter Wehr in Schnelsen gelöscht.


 

1945

 

01. Oktober, Edmund Schumacher wird zum Wehrführer gewählt und tritt sein Amt an.


 

1945

 

Löschfahrzeug LF8 mit Tragkraftspritzenanhänger
1945 bis ca. 1952


 

1946

 

01. April, Gustav Timm wird zum Wehrführer gewählt und tritt sein Amt an.

 

 

1949

 

22. Mai, bei einem Schnelligkeitswettbewerb der Freiwilligen Feuerwehr von Groß-Hamburg in Boberg, gewinnt die Schnelsener Wehr die Goldmedaille.

Aufnahme 1949 vom Wettkampf in Boberg

 

 

1953

 

Löschfahrzeug LF15 mit Schlauchhaspel
vor 1953 bis 1962

Kennzeichen: B/H 22-6452 (HH - 2642)
Typ: LF 15
Fahrzeug:

LF15 ist bereits bei der Einweihung am 1. Februar 1953 vorhanden.

 

 

1953

 

01. Febr., das neue Feuerwehrhaus an der Oldesloer Straße Nr. 34 wird eingeweiht.

 

 

1953

 

30. August, das 50jährige Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Schnelsen wird nach einem Brandmanöver und anschließender Kaffeetafel mit einem Festball im Gasthof von Gustav Glissmann (Holsteiner Ch.272) gefeiert.

 

 

1957

 

01. April, Alfred Schlichting wird zum Wehrführer gewählt und tritt sein Amt an.

 

 

1962

 

Löschfahrzeug LF16
1962 bis 2/1977

Kennzeichen: HH - 2625 Zulassung: 1961
Typ: LF 16
Fahrzeug: Daimler Benz, mit Aufbau von Bachert

 

 

1962

 

Tanklöschfahrzeug TLF8 / Bund, mit 800 Ltr. Vorratstank
1962 bis 1986

Kennzeichen: HH - 8753 Zulassung: 1962
Typ: TLF8/ Bund
Fahrzeug: Unimog (rechts)

 

 

1962

 

12. Sept., vom Gut Wendlohe brennt der "rote" Schuppen an der Ohe-Chaussee nieder.

 

 

1962

 

01. Dez., dem ehemaligen Wehrführer der FF Schnelsen, jetzt Bereichsführer, Edmund Schumacher, wird vom Oberbranddirektor Schwarzenberger den vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg gestifteten "Portugaläser" für seine Verdienste überreicht.
Nach über 40 Jahren im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr tritt "Edsche" in den verdienten Ruhestand.

Ehrengabe des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein an Edmund Schumacher,
für die 40jährige Tätigkeit bei der Feuerwehr.

 

 

1963

 

18./19. Mai, die FF Schnelsen gewinnt die Silbermedaille im Feuerwehr-Wettkampf in Berne.

 

 

1968

 

27. April,

Gruppen-Aufnahme vor dem Schnelsener-Feuerwehrhaus.

 

 

1969

 

17. Mai, die FF Schnelsen gewinnt die Silbermedaille im Feuerwehr-Wettkampf in Volksdorf.

 

 

1970

 

Alwin Sievers wird zum Wehrführer gewählt und tritt sein Amt an.

 

 

1977

 

21. Febr., eine neues Löschfahrzeug kommt zum Einsatz:

Löschgruppenfahrzeug LF 16
2/1977 bis 1/1997

Kennzeichen: HH - 2583 Zulassung: 1976
Typ: LF 16-TS
Fahrzeug: Daimler Benz 1113 B, mit Aufbau von Bachert
Motor: Dieselmotor 124 KW, 85 km/h, Zul. Gesamtgewicht: 11.000 kg
Abmessungen: h = 3100? mm, b = 2500 mm, l = 7700 mm
Pumpe: Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 Lenzpumpe: LP 24/3
Löschwassertank 800 l
4 Steckleiterteile und 3-teilige Schiebeleiter
Besatzung: 1/8 Personen



HH - 2583, HH - 8654, HH - 8461

 

1978

 

26.- 29.Mai, Schnelsen feiert mit einem Stadtteilfest das 75jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Schnelsen. Zu diesem Anlaß wurde von Michael Hahn (Mitglieder der FF Schnelsen) als Werbegag eine BMW-Isetta, Baujahr 1961, 245 ccm Hubraum mit 12 PS Motoleistung, als kleinstes Feuerwehrauto rot lackiert hergerichtet. So entstand das Maskottchen "LÖSCHI".

Mit diesem "Gesicht" fuhr "Löschi" von 1978 bis 1988.

"Löschi" das Maskottchen der FF Schnelsen HH-MM 1977

 

 

1982

 

SKW (Schlauchkraftwagen) aus dem Bestand des Luftschutzhilfsdienst
Kennzeichen: HH - 8614 Zulassung 1961 bis 1986
Fahrzeug: Magirus -Deutz
"Eckhauber"

Dieses Fahrzeug war nur für kurze Zeit in Schnelsen im Einsatz.

 

 

1982

 

LF 16-TS Löschgruppenfahrzeug, aus dem Bestand des Katastrophenschutz
Kennzeichen: HH - 8451 Zulassung 1963 bis 1987
"Eckhauber"
Fahrzeug: Magirus-Deutz - F Mercur 125A Thiele-Fahrzeugbau
Motor: Dieselmotor 92 KW, 73 km/h, Zul. Gesamtgewicht: 10.000 kg
Abmessungen: h = 2800 mm, b = 2122 mm, l = 6600 mm
SKW mit diversen Saug- und Druckschläuchen
Pumpe: Tragkraftspritze TS 8/8S, Förderleistung: 800 i/min bei 8 bar
2-teilige Steckleiter



Foto: Jürgen Suchorski - Aufnahme 19.05.1982

Dieses Fahrzeug war nur für kurze Zeit in Schnelsen im Einsatz.

 

 

1983

 

09. - 11. Sept., 3 Tage lang, wird das 80jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr von Schnelsen im Stadtteil ausgiebig gefeiert.

 

 

1985

 

Oktober, ein neues Löschfahrzeug kommt zum Einsatz:

Löschgruppenfahrzeug 2 (LF2)
10/1985 bis 11/2014
"Rundhauber"

Kennzeichen: HH - 8654 Zulassung: Oktober 1985
Typ: LF 16-TS / Bund Fahrzeug: Daimler Benz LAF 1113 B, Allradantrieb,
mit Aufbau von OWR (Odenwaldwerke)
Motor: Dieselmotor 124 kW, 85km/h, Zul. Gesamtgewicht: 8990 kg
Abmessungen: h = 2960 mm, b = 2500 mm, l = 7750 mm
Pumpe: Ziegler FP 16/8 - 1.600 l/min bei 8 bar
Tragkraftspritze: Ziegler FP 8/8 - 800 l/min
Besatzung: 1/8 Personen


Foto: Dieter Frommer

 

 

1988

 

26. Mai, Kfz-Lehrmädchen und jungen der BMW-Niederlassung Offakamp übernahmen die Patenschaft von "Löschi" und "überholten" nicht nur den Motor sondern restaurierten liebevoll die gesamte "BMW-Isetta".

 

 

1988

 

Rüstwagen RW 1 / Bund
Baujahr 1987
5 /1988 bis 10/1994

Kennzeichen: HH - 8461 Zulassung: 1988
Typ: RW1 / Bund
Fahrzeug: MAN-VW 8.136 FAE, mit Aufbau von OWR
Motor: Dieselmotor 100 kW, 85km/h, Zul. Gesamtgewicht: 7.490kg
Abmessungen: h = 2950 mm, b = 2420 mm, l = 5.800 mm
Besatzung: 1/2 Personen

 

 

1990

 

30. Sept., es brennt wieder einmal im Hochhaus Vörn Brook Nr.1 in Schnelsen.
Nach einer Brand-Serie von 61 Feuern, wird die Ursache in diesem Hause, die Müllschluckanlage, zugeschweißt. Damit erhoffen sich die Polizei und die Berufsfeuerwehr Stellingen und die FF Schnelsen, das es mit den kostspieligen Brand-Großeinsätzen endgültig vorbei ist.

 

 

1994

 

Norbert Ramm wird zum Wehrführer gewählt und tritt sein Amt an.

 

 

1996

 

Helmut Zentner wird zum Wehrführer gewählt und tritt sein Amt an.

 

 

1997

 

Löschgruppenfahrzeug LF16
1/1997 bis 6/1997

Kennzeichen: HH - .... Zulassung: 1979
Typ: LF 16
Fahrzeug: Daimler Benz 1113 B, mit Aufbau von Bachert

 

 

1997

 

Löschgruppenfahrzeug LF16
7/1997 bis 11/1998 (von der FF Hoheluft, Wache FF Groß Borstel F-1954)
"Rundhauber"


Foto: Jürgen Suchorski - Aufnahme 25.10.1997

Kennzeichen: HH - 2582 Zulassung: 1979
Typ: LF 16
Fahrzeug: Daimler Benz 1113 B, mit Aufbau von Bachert
Motor: Dieselmotor 124 KW, 85 km/h, Zul. Gesamtgewicht: 11.000 kg
Abmessungen: h = 3100 mm, b = 2500 mm, l = 7700 mm
Pumpe: Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8, Lenzpumpe: LP 24/3
Löschwassertank 800 l
4 Steckleiterteile und 3-teilige Schiebeleiter
Besatzung: 1/8 Personen

 

 

1998

 

Löschgruppenfahrzeug 1 (LF1)
11/1998 bis 20..

Kennzeichen: HH - 2631 Zulassung: Oktober 1998
Typ: LF 16/12 n.B (niedrige Bauw.) Fahrzeug: MAN 14.224 LA-LF mit Aufbau Firma Ziegler Motor: Dieselmotor 162 kW, 96 km/h, Zul. Gesamtgewicht: 13500 kg
Abmessungen: h = 3000 mm, b = 2500 mm, l = 7350 mm
Pumpe: Ziegler FP 16/8 - 1.600 l/min bei 8 bar
Elektrogerät: Stromaggregat 8 kVA, Lichtmast 2 x 1000 W
Hydr. Rettungsgeräte: Schere, Spreitzer, Hebekissen
Besatzung: 1/8 Personen

LF 1 auf dem Fest zum 100jährigen Bestehen der FF Schnelsen,
am 14. Juni 2003, in der Frohmstraße von Schnelsen.

 

 

2003

 

12.-15. Juni, 100 Jahre FF Schnelsen.

Ein Festplatz wird für 4 Tage auf dem Germania-Sportplatz eingerichtet. Das Fest beginnt mit einem Jahrmarkt-Vergnügen am Donnerstag und Freitag. Hier wird am Freitagabend gegen 22 Uhr ein großes Feuerwerk geboten. Am Samstag wird ein Straßenfest veranstaltet, mit Flohmarkt und Musikkapellen, gezeigt werden auch historische Feuerwehr-Fahrzeuge aus ganz Hamburg und Schleswig-Holstein. Im Festzelt auf dem Sportplatz findet um 20 Uhr ein Jubiläumsball statt. Sonntags beginnt die Veranstaltungen mit einem Jazz-Frühschoppen und endet nach bunten Darbietungen gegen 19 Uhr im Festzelt mit einem musikalischen Ausklang.

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Straßenfest auf der Frohmestraße

Jahrmarkt auf dem Germania-Sportplatz

Jahrmarkt-Vergnügen

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2011

 

20. Januar, nach dem Motto wie vor über 100 Jahren, "EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN" oder "Gott zur Ehr! Dem Nächsten zur Wehr! wurde an diesem Tage die Hilfeleistung der FF Schnelsen an Bönninstedt gestellt.
Es brannte im Bönningstedter-Gewerbegebiet eine Lagerhalle mit den Abmessungen von 90 x 130 Meter bis auf die Grundmauern nieder. Das "Großfeuer" wurde mit der Alarmstufe "FEU 7" eingestuft, so dass aus dem ganzen Kreis Pinneberg und aus dem Bereich Hamburg die FF Bönningstedt Unterstützung in Anspruch nehmen mußte.

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Goosmoortwiete in Bönningstedt um 13.14 Uhr.

 

 

 

2012

 

16. Mai, Oliver Knabjohann wird zum Wehrführer gewählt und tritt sein Amt an.

 

 

2013

 

im April, der Förderverein "die Jugendfeuerwehr" der FF Schnelsen erhält Ende April einen gebrauchten 9sitzigen Kleinbus der Marke Mercedes, Kennzeichen HH - FV - 1933
Modell: VIano 2.0 CDI, 100 KW, Baujahr 2012

 

 

2014

 

im Januar, Jan Hamer hat Dieter Frommer als Wehrführer-Stellvertreter abgelöst.

 

 

2014

 

01. April, neue Einsatz-Bereitschaftszeiten für die FF Schnelsen.
Die Wehr ist tagsüber außer Dienst und nur von 17 Uhr bis 7 Uhr morgens, sowie ganztags an den Wochenden und Feiertagen dienstbereit.

 

 

2014

 

19. November, nach 29 Jahren geht das Löschgruppenfahrzeug LF16-TS (LF2) außer Dienst.

 



2014  



22. November, Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeuges an die FF Schnelsen.



Foto: Dieter Frommer - Aufnahme 22.11.2014

Löschgruppenfahrzeug 2
(LF2)
11/2014 bis 20..

Kennzeichen: HH - 86297 Zulassung: November 2014
Typ: LF-KatS n.B (niedrige Bauw.) Fahrzeug: Mercedes Benz / Atego 1629 AF Allradantrieb
mit Aufbau der Firma Magirus Alufire 3,
Motor: Dieselmotor (E5) 220 kW (300 PS) bei 2200 1/min Hubraum: 6374 ccm, 100 Km/h
Automatikgetriebe, Magirus-HMI-Verbindung (Human-Machin-Interface),
Navigationsgerät mit eingearbeitetem Hydrantenplan,
Zul. Gesamtgewicht: 16.000 kg
Abmessungen: h = weniger als 3000 mm, b = 2500 mm, l = 7500 mm
Beladung: Feuerlöschkreiselpumpe: FPN 10-2000 (2.000 i/min bei 10 bar) Löschwasserbehälter 1.600 l
Tragkraftspritze PFPN 10-1000 (1.000 i/min bei 10 bar) auf hydraulischem Lift Schnellangriffseinrichtung Wasser (50 m formstabiler Schlauch auf Haspel)
Schnellangriffseinrichtung Schaum (festeingebauter Zumischer Z4)
12 C-Längen, davon 3x in 3 Schlauchtragekörben 30B-Längen, davon 18 in 6x 3 B-Schlauchkästen über der Pumpe
2 aufblasbare 1.000 l-Auffangbehälter, davon einer mineralölbeständig
4 Atemschutzgeräte, davon zwei im Mannschaftsraum
2 Hohlstrahlrohre C - Hamburg-Force
1 MAST-E-Tauchpumpe TP 8/1
je 1 E-Motorsäge u. Motorkettensäge (Halligan-Tool u. TNT-Tool)
Stromerzeuger EISEMANN 9,5 KVA
Pneum. TEKLITE Ligh Robot - Lichtmast m. 6x 24 V Xenon-Scheinwerfern
Hygieneboard mit Wasserhahn, Waschbürste und Druckluftpistole
Notfallrucksack Hamburg
4 Steckleiterteile
3-teilige Schiebleiter
Besatzung: 1/8 Personen



Foto: Heiner Lahmann - Aufnahme 22.11.2014

Gruppenaufnahme vor dem neuen Löschgruppenfahrzeug.
Links: Dieter Frommer, in der Mitte, Wehrführer Oliver Knabjohann und in der 2. Reihe,
zweite Person von rechts, Wehr-Stellvertreter Jan Hamer.

 


Foto: Heiner Lahmann - Aufnahme 22.11.2014

Das neue Löschgruppenfahrzeug LF2 von der Fahrerseite aufgenommen.

 

 

 


















2015

 

29. / 30. August, 112 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schnelsen.

Eine große Jubiläums-Veranstaltung mit einer "Feuerwehr zum Anfassen", wurde im und vor dem Freizeitzentrum in Schnelsen, Wählingsallee Nr.16, mit einem umfangreichen Programm an 2 Tagen mit "großen" und "kleinen" Gästen gefeiert. Verschiedene Wehren aus der näheren Umgebung waren geladen und feierten mit. Ein großes Programm mit Einsatzübungen, Vorführungen, Menschenrettung, Fuhrpark-Besichtigungen und mit Auftritten der Musikband der Julius-Leber-Schule "Kath & Com" und den Schnelsen Stompers" wurde geboten und begeisterte das Publikum.




Demonstration einer Fett- Wasserdampf-Explosion



Vorführung einer Einsatzübung mit einem Hebekissen



auch für die Kleinsten wurde ein Dreirad-Parcours und eine
Hüpfburg aufgebaut



verschiedene Fahrzeug-Typen der Feuerwehren konnten von "innen" und "außen"
in Augenschein genommen werden

der "kleinste" Feuerwehrmann von Schnelsen,
vor dem "kleinsten Feuerwehrauto der Welt" bekannt unter dem Namen "Löschi"

2016

 

Oktober, geplant wird eine neue Feuerwache für die Berufsfeuerwehr in Schnelsen auf dem Gelände des Wasserwerkes an der Oldesloer Str. Nr. 165.
Der Standort ist sehr günstig, da die Berufsfeuerwehr für den Bereich des neuen Autobahntunnel in Schnelsen und für den Flughafentunnel eingesetzt werden soll. Außerdem soll die Schutzzielvorgabe der Hamburger Berufsfeuerwehr, innerhalb von 8 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eingetroffen zu sein, für die Stadtteile Niendorf und Schnelsen erreicht werden, was zurzeit nicht der Fall ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Quellen-Verzeichnis:
mit freundlicher Unterstützung der FF Schnelsen, Herrn Dieter Frommer
Schnelsen-Archiv